Verdienter Einzug ins Pokalfinale
Mit dem 2:2-Unentschieden gegen Braunlage hat der AEC in einem hart umkämpften und intensiven Spiel sein Ziel erreicht und sich den Einzug in die Finalrunde gesichert. Und klar ist:
Dieses Team fährt dort nicht hin, um nur dabei zu sein – sondern mit dem festen Willen, um den Titel zu kämpfen und ihn zu holen!
Vor dem Hintergrund, dass der AEC weiterhin stark von Verletzungen geplagt ist, ist es schon bemerkenswert wie zu jeder Zeit Spieler in die Bresche springen und vermeintliche Lücken schließen. Diese Form des Zusammenhalts und der Disziplin ist genau das, was den AEC in dieser Saison bisher eindrucksvoll ausmacht.
Von Beginn an war zu spüren, dass an diesem Abend viel auf dem Spiel stand. Der AEC startete konzentriert, fokussiert und getragen von einer starken, lautstarken Kulisse, die das Team über die gesamte Spielzeit nach vorne peitschte. In der 5. Minute wurde der gute Auftakt belohnt: Nach einer sehenswerten Kombination mit Koziol brachte Kragh die Halle mit dem Treffer zum 1:0 zum Beben.
Der AEC blieb am Drücker, zeigte Tempo und Entschlossenheit und erhöhte in der 13. Minute auf 2:0. Domantas Cypas setzte zu einem beeindruckenden Solo von der eigenen blauen Linie an, ließ mehrere Gegenspieler stehen und schloss eiskalt ab – ein Treffer, der die Energie in der Halle noch einmal spürbar anheizte.
Doch Braunlage gab sich nicht geschlagen und kämpfte sich zurück. Im zweiten Abschnitt nutzten die Gäste eine doppelte Überzahl in der 28. Minute zum Anschlusstreffer, ehe sie nur drei Minuten später erneut in Überzahl zum 2:2-Ausgleich kamen. Das Spiel wurde nun noch intensiver, jede Aktion hart umkämpft, jede Scheibe umkämpft –
ein echter Playoff-Charakter lag in der Luft.
In der Schlussphase warfen beide Teams alles in die Waagschale. Der AEC verteidigte mit großer Leidenschaft, Disziplin und dem unermüdlichen Rückhalt der Fans, die ihr Team bis zur letzten Sekunde nach vorne trugen. Am Ende stand der Punkt, der den verdienten Einzug in die Finalrunde bedeutete.
Fazit:
Ein emotionales, enges und hochintensives Spiel, getragen von einer großartigen Stimmung auf den Rängen. Der AEC beweist Charakter, Widerstandskraft und Zusammenhalt – und macht klar: In der Finalrunde geht es nicht ums Dabeisein, sondern ums Gewinnen.
Tore: Kragh, Cypas
Injury Report AEC
Die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt, dennoch arbeitet das Team intensiv daran, Schritt für Schritt wieder vollzählig zu werden:
• Joni Kuoppala fällt weiterhin aus und arbeitet aktuell intensiv mit der Physiotherapie, um so schnell wie möglich ins Team zurückzukehren.
• David Kovacs befindet sich in den letzten Zügen seiner Reha und steht kurz vor der Rückkehr. Ein Einsatz in naher Zukunft ist realistisch.
• Juho Takkula ist derzeit grippebedingt außer Gefecht, soll aber voraussichtlich in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.
• André Gerartz laboriert an Knieproblemen, hofft jedoch ebenfalls, in der nächsten Woche wieder trainieren zu können.
• Timi Liivalahti zeigte gegen Bremen vollen Einsatz und musste dabei sogar einen Zahn lassen.
• Max Petersen musste nach einem Trainingsunfall im Gesichtsbereich genäht werden. Weitere Untersuchungen stehen noch aus, aktuell gilt er jedoch weiterhin als einsatzbereit.
• Jasper Ahlgren ist angeschlagen, stellt sich aber trotz Beschwerden in den Dienst der Mannschaft und kämpft weiter für das Team.