4:2 Sieg im Hinspiel des OSWENO Pokalfinales gegen Dortmund
Das Pokal-Hinspiel bei den Eisadlern Dortmund war auf beiden Seiten von einer spürbaren Nervosität geprägt. Die Bedeutung der Partie war allen Akteuren anzumerken, dennoch setzte sich der AEC insgesamt verdient durch und verschaffte sich eine hervorragende Ausgangsposition für das Rückspiel.
Der Start gelang optimal. Bereits in der 2. Minute führte der erste strukturierte Angriff zum Erfolg: Ahlgren vollendete nach Vorlage von Brothers zum frühen 0:1. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Drittel mit viel Defensivarbeit auf beiden Seiten und nur wenigen klaren Torchancen. Beide Teams agierten kontrolliert und mit hohem Respekt voreinander.
Im zweiten Abschnitt übernahm der AEC zunehmend die Kontrolle. In der 25. Minute traf Kragh zum 0:2. Nur drei Minuten später folgte der nächste sehenswerte Angriff: Über Brothers und Kragh landete der Puck erneut bei Ahlgren, der mit seinem zweiten Treffer auf 0:3 stellte.
Kurz vor der Pause setzte der AEC ein weiteres Ausrufezeichen. In der 40. Minute zog Petersen von der blauen Linie ab, Takkula fälschte die Scheibe unhaltbar ab – das 0:4 fiel als wichtiges Kabinentor.
Im letzten Drittel kam Dortmund mit deutlich mehr Druck aus der Kabine und nutzte einen frühen Moment der Unordnung zum 4:1-Anschlusstreffer in der 41. Minute. Der AEC versuchte nun, das Spiel zu sehr zu verwalten, verlor etwas an Konsequenz im Forecheck und ließ die Eisadler dadurch besser ins Spiel kommen. Dennoch verteidigte das Team über weite Strecken stabil. Erst kurz vor Schluss gelang Dortmund in der 60. Minute noch das 4:2, das jedoch nichts mehr am verdienten Auswärtssieg änderte. Doch an der Tordifferenz mit welcher es nun in das Rückspiel geht.
Fazit:
Ein von etwas Nervosität geprägtes, aber insgesamt kontrolliertes Pokalspiel, in dem der AEC seine Chancen konsequent nutzte und sich verdient durchsetzte. Im Schlussdrittel wurde das Spiel phasenweise zu passiv verwaltet, was den frühen und späten Gegentreffer begünstigte – ein Punkt, der klar aufgearbeitet werden wird.
Der Blick richtet sich nun nach vorn: Am kommenden Sonntag bietet sich nun im Rückspiel die historische Chance, den ersten OSWENO-Pokal nach Adendorf zu holen und damit seit langer Zeit wieder einen Titel in die Gemeinde zu bringen. Diese Partie kann eine bereits jetzt starke Saison früh krönen – die Ausgangslage dafür ist mit diesem Auswärtssieg geschaffen.
Tore AEC:
Ahlgren, Kragh, Ahlgren, Takkula
Injury Report
Joni Kuoppala fällt weiterhin aus, befindet sich jedoch auf einem sehr guten Weg und arbeitet intensiv an seinem kurzfristigen Comeback.
David Kovacs fällt weiterhin auf unbestimmte Zeit aus und befindet sich nach wie vor in der Reha, um baldmöglichst wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren zu können.