Erste Heimniederlage gegen Sande 


Endstand: 4:5 n. V.


Der AEC musste im Heimspiel gegen Sande seine erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. In einer intensiven, zerfahrenen und von vielen Strafzeiten geprägten Partie tat sich der AEC über weite Strecken sehr schwer mit der Spielweise der Gäste. Trotz der Niederlage nach Verlängerung gibt es jedoch eine bedeutende Gewissheit: Der AEC ist bereits zwei Spieltage vor Ende uneinholbar Hauptrundenmeister.


Von Beginn an entwickelte sich ein Spiel mit hohem Tempo, vielen Angriffen und Chancen auf beiden Seiten. In der 13. Minute ging Sande mit 0:1 in Führung und legte nur eine Minute später zum 0:2 nach. Der AEC brauchte einen Moment, fand dann aber über das Überzahlspiel zurück in die Partie.

In der 18. Minute nutzte Domantas Cypas eine 5-gegen-3-Überzahl zum 1:2-Anschluss. Kurz darauf verwertete Brothers auch das 5-gegen-4-Powerplay zum verdienten 2:2-Ausgleich.

Das zweite Drittel startete erneut intensiv. In der 21. Minute brachte Perone den AEC mit 3:2 in Führung, doch nur eine Minute später glich Sande erneut aus. Es folgte eine Phase mit vielen Strafzeiten, vielen Auseinandersetzungen und wenig Struktur. Sande blieb dabei seinem Stil treu – ein Team, das in dieser Saison bereits über 350 Strafminuten gesammelt hat und auch heute mit 18 Strafzeiten gegenüber 8 des AEC auffiel.

In der 38. Minute traf Koziol zum 4:3, doch auch diese Führung hielt nicht lange. Wieder knapp eine Minute später fiel der 4:4-Ausgleich.

Das dritte Drittel blieb torlos, geprägt von Vorsicht und hoher Intensität. In der Verlängerung traf Sande schließlich mit einem platzierten Schuss in den Winkel zum 5:4 und nahm den Zusatzpunkt mit.


Fazit:

Der AEC tat sich gegen die unangenehme, sehr physische Spielweise von Sande schwer und nutzte seine zahlreichen Überzahlsituationen nicht konsequent genug. Dennoch überwiegt trotz der Niederlage ein großer Erfolg: Der AEC ist bereits zwei Spieltage vor Ende uneinholbar Hauptrundenmeister. Die Fehler aus diesem Spiel werden analysiert und aufgearbeitet – denn schon am kommenden Wochenende wartet mit dem Kracher gegen Braunlage die nächste große Herausforderung.


Tore AEC:
Cypas, Brothers, Perone, Koziol