Niederlage im zweiten Final-Spiel
Endstand: 2:6
Im zweiten Finalspiel musste der AEC in Braunlage eine 2:6-Niederlage hinnehmen. Nach dem starken Auftaktsieg in der Serie glichen die Harzer Falken damit zum 1:1 aus.
Trainer und Mannschaft fanden nach dem Spiel klare Worte. In der Pressekonferenz brachte es der AEC-Coach treffend auf den Punkt: Braunlage war an diesem Abend etwas bereiter, hatte etwas mehr Energie und nutzte seine Chancen konsequenter.
Die Gastgeber erwischten einen perfekten Start. Bereits in der 3. Minute führte die erste große Chance zum 1:0. In der 12. Minute erhöhte Braunlage nach einem schnellen Gegenangriff auf 2:0.
Der AEC startete gut in das zweite Drittel und erspielte sich mehrere gute Möglichkeiten, konnte diese jedoch zunächst nicht nutzen. Stattdessen traf Braunlage in der 30. Minute im ersten Powerplay zum 3:0.
Der AEC antwortete jedoch umgehend: In der 35. Minute nutzte Adendorf ebenfalls seine erste Überzahl. Cypas zog von der blauen Linie ab, Huovinen fälschte den Schuss entscheidend zum 3:1 ab. Doch praktisch im Gegenzug stellte Braunlage ebenfalls in der 35. Minute den alten Abstand wieder her – 4:1.
Nur eine Minute später folgte eine spielentscheidende Szene: Henry erhielt nach einem harten Bandencheck eine 5+Spieldauerstrafe. Die Falken nutzten die lange Überzahl konsequent und trafen in der 38. Minute zum 5:1.
Im dritten Drittel wechselte der AEC den Torhüter, Kovacs übernahm nun zwischen den Pfosten. Doch Braunlage nutzte in der 41. Minute erneut ein Powerplay zum 6:1.
Der AEC kämpfte weiter und kam in der 53. Minute durch Kragh noch zum 6:2-Anschlusstreffer. Sieben Minuten vor Schluss nahm Adendorf den Torhüter vom Eis und spielte 6 gegen 5, doch das Braunlager Tor blieb geschlossen. In den letzten 90 Sekunden erschwerte zudem eine weitere Strafzeit das Comeback endgültig.
Fazit:
Der AEC musste an diesem Abend anerkennen, dass Braunlage mit etwas mehr Energie auftrat und seine Chancen besser nutzte. Hinzu kamen schwierige personelle Umstände – zwei Spieler standen trotz Fieber und Erkältung auf dem Eis, außerdem musste der AEC weiterhin auf Koziol und Takkula verzichten.
Doch klar ist auch: Das sind keine Ausreden – das sind die Playoffs.
Jetzt richtet sich der Blick nach vorne. Am Freitag geht die Finalserie mit Spiel 3 in Adendorf weiter. Zuhause ist der AEC mit der Unterstützung seiner Fans im Rücken das stärkste Heimteam der Liga. Die Mannschaft wird alles geben, um den nächsten Sieg einzufahren und die Serie wieder anzuführen.
Wir sehen uns am Freitag in Adendorf
Tore: Cypas, Kragh