Das war eine Schlacht! 

Endstand: 8:6

Dieses Spiel hatte alles, was ein echtes Spitzenspiel ausmacht: Tempo, Emotionen, Wendungen – und am Ende einen Sieger mit enormem Charakter. Gegen die Harzer Falken lieferte der AEC ein Spiel mit echtem Playoff-Charakter ab und drehte die Partie in dramatischer Manier. Dass das Team im letzten Drittel erstmals in Führung ging und die Partie noch gewann, steht sinnbildlich für die gesamte Saison: Der AEC gibt nie auf.


Der Start gehörte klar dem AEC. Die ersten vier Minuten wurde aggressiv gepresst und Druck aufgebaut. Doch gleich der erste Befreiungsschlag der Gäste in der 5. Minute führte direkt zum 0:1. Kurz darauf folgte nach einem Puckverlust hinter dem eigenen Tor der zweite Angriff – und das 0:2.


Die Antwort kam sofort: Nur eine Minute später verkürzte Koziol auf 1:2. Der AEC blieb spielbestimmend und erspielte sich zahlreiche Chancen, wurde jedoch in der 23. Minute ausgekontert – 1:3. Fast im Gegenzug fälschte Kragh einen scharfen Pass von Ahlgren zum 2:3 ab.


Kurz vor der zweiten Pause gelang der verdiente Ausgleich: In der 40. Minute diesmal die umgekehrte Kombination – Kragh auf Ahlgren, 3:3.


Doch die Partie blieb ein offener Schlagabtausch. In der 43. Minute konterten die Falken erneut zum 3:4, nur eine Minute später folgte nach fehlender Zuordnung das 3:5. Als Braunlage in der 48. Minute in Überzahl auf 3:6 stellte, schien das Spiel zu kippen.


Der AEC reagierte mit purer Moral. Kragh traf in der 49. Minute zum 4:6, ehe Huovinen in der 55. Minute im Powerplay auf 5:6 verkürzte. Direkt danach nutzte der AEC die nächste Überzahl – Perone glich in der 56. Minute zum 6:6 aus.


Jetzt kippte die Partie endgültig: In der 57. Minute brachte Chara den AEC erstmals in Führung – 7:6. Mit gezogenem Torhüter der Gäste setzte erneut Chara in der 60. Minute den Schlusspunkt zum 8:6 ins leere Tor.


Fazit:

Ein Spiel wie ein Krimi. Nach zwischenzeitlichem Drei-Tore-Rückstand kämpft sich der AEC zurück und entscheidet die Partie spät für sich. Dieser Sieg zeigt erneut den Kern dieser Mannschaft: unerschütterlicher Wille, Leidenschaft und der Glaube bis zur letzten Sekunde. Genau dieser Charakter prägt die gesamte Saison – und wird auch bis zum bitteren Ende den Unterschied machen.


Tore AEC:
Koziol, Kragh, Ahlgren, Kragh, Huovinen, Perone, Chara (2x)