Sieg gegen HSV
Endstand: 8:2
Der AEC hat die vermeintliche Pflichtaufgabe gegen den HSV souverän gelöst und bleibt damit weiterhin Tabellenführer. Dabei stand von Beginn an nicht nur der Sieg, sondern auch ein kluges Kräfte-Management im Fokus – mit Blick auf das anstehende Pokalfinale-Hinspiel gegen Dortmund.
Der AEC startete druckvoll und spielbestimmend in die Partie. Bereits innerhalb der ersten Minute klingelte es im Kasten der Gäste: Timi Liivalahti zog von der blauen Linie ab, Cypas und Koziol lieferten die Vorlagen – das frühe 1:0.
Der AEC kontrollierte das Spiel, ließ Puck und Gegner laufen und erhöhte in der 18. Minute auf 2:0. Wieder war es Liivalahti, der nach Vorarbeit von Chara und Perone eiskalt abschloss. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels war deutlich zu erkennen, dass der AEC zwar überlegen agierte, das Tempo aber bewusst dosierte, um Kräfte zu sparen.
Auch im zweiten Abschnitt blieb der AEC spielbestimmend. Domantas Cypas stellte in der 24. Minute auf 3:0. In der 30. Minute kam der HSV durch Richter nach einem Abpraller zum 3:1 (Vorlagen Soila, Wainio). In dieser Phase leistete sich der AEC etwas zu viel Puckbesitz für die Gäste und brachte sich dadurch selbst in unnötige Drucksituationen.
Die Antwort folgte jedoch prompt: In der 33. Minute meldete sich André „Gerry“ Gerartz nach kurzer Verletzungspause eindrucksvoll zurück und erzielte nach Zuspielen von Chara und Liivalahti das 4:1. Kurz darauf traf Chara selbst zum 5:1, vorbereitet von Gerartz und Koziol. Der HSV brachte in dieser Phase viele Scheiben auf das Tor, Salmankangas bekam zunehmend Arbeit, blieb jedoch souverän.
Zu Beginn des dritten Drittels blieben André Gerartz und Jesper Ahlgren vorsorglich in der Kabine – die Regeneration für Sonntag begann bereits während des Spiels.
In der 53. Minute erhöhte Juho Takkula nach starkem Alleingang gegen Alonso auf 6:1. Nur eine Minute später setzte sich Kragh ebenfalls im Eins-gegen-Eins durch und traf zum 7:1 (Vorlagen Siegmund, Salmankangas). Der HSV kam in der 57. Minute noch einmal zum Treffer, ehe Demianiuk in der 58. Minute den Schlusspunkt zum 8:2 setzte.
Fazit:
Der AEC erreicht sein Ziel: Sieg bei kontrolliertem Aufwand, Schonung wichtiger Kräfte und weiterhin Tabellenführer. Ob die Balance zwischen Belastung und Regeneration optimal war, wird sich nun im Pokalfinale-Hinspiel gegen Dortmund zeigen. Die Ausgangslage stimmt – sportlich wie mental.
Tore AEC:
Liivalahti (2x), Cypas, Gerartz, Chara, Takkula, Kragh, Demianiuk
Injury Report
Joni Kuoppala fällt weiterhin aus, befindet sich jedoch auf einem sehr guten Weg und arbeitet intensiv an seinem kurzfristigen Comeback.
David Kovacs fällt weiterhin auf unbestimmte Zeit aus und befindet sich nach wie vor in der Reha, um baldmöglichst wieder ins Mannschaftstraining zurückkehren zu können.