RLNO legt Spielmodus für die Saison 2026/27 fest
Die Vereine der Regionalliga Nordost haben sich am vergangenen Wochenende auf den Spielmodus für die Saison
2026/27 verständigt. Damit steht der sportliche Rahmen für die kommende Spielzeit fest.
Wie bereits in der Vorsaison absolvieren alle Mannschaften insgesamt 24 Hauptrundenspiele. Der Modus sieht innerhalb der jeweiligen regionalen Gruppe eine 1,5-fache Runde mit
18 Gruppenspielen vor. Ergänzt wird das Programm durch sechs Bonusspiele, die teilweise überregional ausgetragen werden.
Diese Bonusspiele dienen insbesondere dem öffentlichen und wirtschaftlichen
Interesse der beteiligten
Vereine. Sie ermöglichen attraktive Begegnungen über die eigene Gruppe hinaus, fördern die Zuschauerresonanz und schaffen zusätzliche Vermarktungs-möglichkeiten. Gleichzeitig tragen sie zur weiteren Entwicklung und Sichtbarkeit der Liga bei.
Im Anschluss an die Hauptrunde qualifizieren sich die jeweils sechs bestplatzierten Teams jeder Gruppe für die Playoffs. Die Mannschaften auf den Plätzen drei bis sechs ermitteln ab Mitte Februar zunächst in gruppeninternen Pre-Playoffs (Best-of-2) die Teilnehmer für das Viertelfinale.
Ab dem Viertelfinale (Best-of-3) werden die Begegnungen gruppenübergreifend ausgetragen. Dabei treffen die Teams der Gruppen A und B im Kreuzvergleich aufeinander. Es folgen Halbfinale (Best-of-3) und Finale (Best-of-5) zur Ermittlung des RLNO-Meisters.
Sollte in einer Playoff-Runde eine Paarung von Mannschaften mit identischer Gruppenplatzierung zustande kommen, wird das Heimrecht gemäß den Bestimmungen der Spielordnung des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) vergeben.
Maßgeblich ist dabei die dort festgelegte Reihenfolge zur Ermittlung des besser platzierten Teams.
Mit dem beschlossenen Modus schaffen die Vereine eine ausgewogene Verbindung aus regionaler Identität, sportlichem Wettbewerb und wirtschaftlicher Attraktivität und legen damit den Grundstein für eine spannende Saison
2026/27.
Statement des Adendorfer EC zur Ligastruktur 2026/27
Mit der Festlegung des Spielmodus für die Saison 2026/27 herrscht nun Klarheit über die sportlichen Rahmenbedingungen der kommenden Spielzeit. Wir sind sehr froh, dass die Vereine gemeinsam eine Lösung gefunden haben und die Gespräche in den vergangenen Wochen durchweg konstruktiv verlaufen sind. Dabei stand stets das gemeinsame Ziel im Vordergrund, den Eishockeysport in den Regionalligen nachhaltig weiterzuentwickeln.
Aus Sicht des Adendorfer EC stellt der beschlossene Modus einen guten Kompromiss zwischen regionaler Identität, sportlichem Wettbewerb und wirtschaftlicher Vernunft dar. Besonders freut uns, dass wir weiterhin auf attraktive und traditionsreiche Duelle gegen unsere bisherigen Wegbegleiter wie die Harzer Falken Braunlage oder die Salzgitter Icefighters treffen werden. Gleichzeitig eröffnet die neue Struktur die Möglichkeit, neue Mannschaften in Adendorf zu begrüßen, neue Eishockey-Standorte kennenzulernen und frische Impulse für Vereine, Fans und die gesamte Liga zu schaffen.
Gerade die Gespräche mit Braunlage waren sehr offen und partnerschaftlich. Bei aller sportlichen Rivalität war auf beiden Seiten schnell klar, dass diese Begegnungen für die Region, die Fans und den norddeutschen Eishockeysport einen besonderen Stellenwert haben und man nicht aufeinander verzichten möchte.
Positiv bewerten wir zudem die gruppenübergreifenden Spiele sowie die gemeinsamen Playoffs, die zusätzliche sportliche Reize schaffen und den Vergleich zwischen den Standorten fördern. Gleichzeitig bieten die Bonusspiele attraktive Begegnungen, die sowohl für die Zuschauer als auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Vereine von großer Bedeutung sein können.
Darüber hinaus freuen wir uns, dass der Pokalwettbewerb weiterhin ausgetragen wird. Gemeinsam mit den Verantwortlichen werden wir hierzu in Kürze weitere Informationen veröffentlichen. Damit bleiben zusätzliche attraktive Spiele erhalten und der Eishockey-Kalender gewinnt weiter an Attraktivität.
Insgesamt blicken wir sehr positiv auf die Saison 2026/27. Der neue Modus verbindet bewährte Rivalitäten mit neuen Herausforderungen und schafft eine hervorragende Grundlage, um den Standort Adendorf sowie den Eishockeysport gemeinsam weiter voranzubringen.